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nav.rehab.about

Das Männerzentrum der Christlichen Gefährdetenhilfe „Hoffnung" e.V. bietet Männern mit Suchtproblemen einen geschützten Raum für Veränderung, Heilung und Neuanfang.

Unsere Mission

Wir helfen Männern, die unter Alkohol-, Drogen- oder anderen Suchtproblemen leiden, einen Weg aus der Abhängigkeit zu finden. Unser Programm basiert auf christlichen Werten und verbindet geistliche Begleitung mit praktischer Lebenshilfe.

Das Zentrum ist auch offen für Männer, die nach einer Haftstrafe oder einem klinischen Aufenthalt Unterstützung beim Wiedereinstieg in ein selbstbestimmtes Leben benötigen.

Was wir bieten

  • Strukturiertes Rehabilitationsprogramm (4 Phasen)
  • Christliche Seelsorge und geistliche Begleitung
  • Gemeinschaftliches Wohnen in familiärer Atmosphäre
  • Arbeitstherapie und praktische Beschäftigung
  • Soziale Reintegration und Nachsorge
  • Individuelle Beratung und Krisenintervention
  • Sport- und Freizeitangebote

Für wen ist das Zentrum?

Unser Zentrum richtet sich an:

  • Männer mit Alkohol- oder Drogenabhängigkeit
  • Männer nach einer Entgiftung oder klinischen Therapie
  • Männer nach Haftentlassung
  • Männer in akuten Lebenskrisen

„Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung."

— Jeremia 29:11

nav.rehab.program

Unser Rehabilitationsprogramm ist in vier Phasen aufgebaut, die aufeinander aufbauen und den Bewohner Schritt für Schritt zu einem selbstbestimmten, suchtfreien Leben führen.

1

Ankommen & Orientierung

Dauer: ca. 1–2 Monate

Die erste Phase dient dem Ankommen und der Eingewöhnung. Der Bewohner lernt die Gemeinschaft, die Hausordnung und den Tagesablauf kennen. Schwerpunkte sind:

  • Eingewöhnung in den strukturierten Tagesablauf
  • Erste persönliche Gespräche und Bestandsaufnahme
  • Erholung und körperliche Stabilisierung
  • Einführung in die Gemeinschaft und das Miteinander
  • Kennenlernen der christlichen Grundlagen
2

Vertiefung & Wachstum

Dauer: ca. 3–4 Monate

In der zweiten Phase vertiefen sich die persönlichen Erkenntnisse. Regelmäßige Bibelstudien, Einzelgespräche und Gruppenarbeit bilden das Fundament für Veränderung.

  • Regelmäßiges Bibelstudium und geistliches Wachstum
  • Aufarbeitung persönlicher Geschichte und Suchtursachen
  • Konfliktfähigkeit und Kommunikation
  • Arbeitstherapie und Verantwortungsübernahme
  • Emotionale Stabilisierung
3

Festigung & Vorbereitung

Dauer: ca. 3–4 Monate

Die dritte Phase bereitet auf die Rückkehr in die Gesellschaft vor. Praktische Fähigkeiten werden gestärkt und der Bewohner übernimmt zunehmend mehr Verantwortung.

  • Zunehmende Eigenverantwortung im Alltag
  • Berufliche Orientierung und Bewerbungstraining
  • Externe Kontakte und schrittweise Öffnung
  • Festigung der neuen Lebensweise
  • Vorbereitung auf ein selbstständiges Leben
4

Nachsorge & Begleitung

Langfristig / nach Auszug

Auch nach dem Auszug lassen wir unsere ehemaligen Bewohner nicht allein. Die Nachsorge unterstützt in der kritischen Anfangszeit der Selbstständigkeit.

  • Regelmäßige Nachsorgegespräche
  • Einbindung in die Gemeinde als Stütze
  • Hilfe bei Wohnungssuche und Behördengängen
  • Offene Türen bei Rückfallgefahr
  • Langfristige seelsorgerliche Begleitung

Tagesablauf

07:00Aufstehen, Morgenandacht 08:00Gemeinsames Frühstück 09:00Arbeitstherapie / Dienste 12:30Gemeinsames Mittagessen 14:00Bibelstudium / Einzelgespräche 16:00Freizeit / Sport 18:00Gemeinsames Abendessen 19:30Abendandacht / Gruppenabend 22:00Nachtruhe

nav.rehab.testimonials

Echte Geschichten von Männern, die in unserem Zentrum einen neuen Anfang gefunden haben.

Roman Maurer Zeugnis eines veränderten Lebens
Robert Schneider Zeugnis eines veränderten Lebens
Merab Silagadze Zeugnis eines veränderten Lebens
Witali Wagner Zeugnis eines veränderten Lebens
Eugen Neumann Zeugnis eines veränderten Lebens
Ibrahim Sabani Zeugnis eines veränderten Lebens

„Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden."

— 2. Korinther 5:17

nav.rehab.admission

Eine Aufnahme in unser Rehabilitationszentrum ist nach einem persönlichen Gespräch und der Erfüllung bestimmter Voraussetzungen möglich.

Voraussetzungen

  • Männlich, ab 18 Jahre
  • Eigener Wunsch und Bereitschaft zur Veränderung
  • Abgeschlossene körperliche Entgiftung (bei Suchterkrankung)
  • Bereitschaft zur Einhaltung der Hausordnung
  • Bereitschaft zur Teilnahme am christlichen Programm
  • Keine akute psychische Erkrankung, die stationäre Behandlung erfordert
  • Freiwilliger Aufenthalt

Ablauf der Aufnahme

1

Erstkontakt

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail. Wir führen ein erstes Gespräch, um Ihre Situation zu verstehen.

2

Persönliches Gespräch

Wir laden Sie zu einem persönlichen Gespräch ein, um Ihren Aufenthalt zu besprechen und offene Fragen zu klären.

3

Unterlagen einreichen

Personalausweis, Krankenversicherungsnachweis, ärztliches Attest und ggf. Entgiftungsbescheinigung.

4

Probewoche

In der ersten Woche haben beide Seiten die Möglichkeit zu prüfen, ob das Zentrum der richtige Ort ist.

Feste Aufnahme

Nach erfolgreicher Probewoche beginnt die reguläre Teilnahme am Rehabilitationsprogramm.

Benötigte Unterlagen

  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Krankenversicherungsnachweis
  • Ärztliches Attest (nicht älter als 4 Wochen)
  • Entgiftungsbescheinigung (bei Suchterkrankung)
  • Bescheide von Sozialleistungen (falls vorhanden)
  • Bewährungsauflagen (falls zutreffend)

Kosten

Der Aufenthalt ist für den Bewohner kostenfrei. Unser Zentrum finanziert sich durch Spenden und freiwillige Beiträge. Es werden keine öffentlichen Gelder in Anspruch genommen.

Bereit für den ersten Schritt?

Kontaktieren Sie uns — wir sind für Sie da.

nav.rehab.rules

Die Hausordnung dient dem friedlichen Zusammenleben und dem Schutz aller Bewohner. Sie ist die Grundlage für eine sichere und heilsame Umgebung.

Grundregeln

Absolutes Verbot

  • Alkohol, Drogen und andere Suchtmittel
  • Gewalt in jeder Form — physisch, verbal, psychisch
  • Diebstahl und Sachbeschädigung
  • Handys und Internetzugang (in den ersten 3 Monaten)

Tagesablauf

  • Aufstehen um 07:00 Uhr
  • Teilnahme an allen Mahlzeiten ist Pflicht
  • Teilnahme an Andachten, Bibelstunden und Gruppenaktivitäten
  • Zugeteilte Arbeiten und Dienste sind gewissenhaft zu erledigen
  • Nachtruhe ab 22:00 Uhr

Zusammenleben

  • Respektvoller Umgang miteinander
  • Ordnung und Sauberkeit in persönlichen und gemeinsamen Räumen
  • Konflikte werden offen und friedlich angesprochen
  • Persönliche Hygiene wird erwartet
  • Rauchen nur in dafür vorgesehenen Bereichen

Ausgang & Besuche

  • In den ersten Wochen kein eigenständiger Ausgang
  • Ausgang nur nach Absprache mit der Leitung
  • Besuchszeiten: nach Vereinbarung, in der Regel am Wochenende
  • Kein Kontakt zu ehemaligen Suchtkontakten

Konsequenzen

Verstöße gegen die Hausordnung werden im Gespräch geklärt. Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen kann der Aufenthalt beendet werden. Die Sicherheit der Gemeinschaft hat oberste Priorität.

„Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen."

— Kolosser 3:23

nav.rehab.faq

Nein, der Aufenthalt ist für den Bewohner kostenfrei. Unser Zentrum finanziert sich ausschließlich durch Spenden und freiwillige Beiträge. Es werden keine öffentlichen Gelder in Anspruch genommen.

Das gesamte Rehabilitationsprogramm dauert in der Regel 12 bis 18 Monate, je nach individuellem Fortschritt. Es ist in vier Phasen aufgebaut: Ankommen, Vertiefung, Festigung und Nachsorge.

Nein, Sie müssen kein Christ sein. Wir nehmen jeden auf, der ernsthaft Hilfe sucht. Unser Programm basiert auf christlichen Werten, und die Teilnahme an Andachten und Bibelstunden ist Bestandteil des Programms. Wir respektieren jedoch die persönliche Überzeugung jedes Einzelnen.

Ja, eine abgeschlossene körperliche Entgiftung ist Voraussetzung für die Aufnahme. Wir sind kein medizinisches Zentrum und können keine Entgiftung durchführen. Wir helfen Ihnen gerne dabei, einen geeigneten Entgiftungsplatz zu finden.

In den ersten drei Monaten ist die Nutzung von Handys und Internet nicht gestattet. Dies dient dazu, den Fokus auf die persönliche Entwicklung zu legen und alte Kontakte, die den Fortschritt gefährden könnten, vorübergehend zu unterbrechen. Nach der Eingewöhnungsphase wird die Nutzung schrittweise ermöglicht.

Ja, Besuche sind nach Absprache mit der Leitung möglich, in der Regel am Wochenende. In der Anfangsphase kann es Einschränkungen geben, um den Eingewöhnungsprozess zu unterstützen.

Ein Rückfall bedeutet nicht automatisch das Ende des Aufenthalts. In einem persönlichen Gespräch wird die Situation besprochen und gemeinsam nach dem besten Weg gesucht. Ehrlichkeit und Offenheit sind dabei entscheidend.

Ja, unser Zentrum steht auch Männern offen, die nach einer Haftentlassung Unterstützung beim Wiedereinstieg in ein selbstbestimmtes Leben benötigen. Bitte kontaktieren Sie uns für ein persönliches Gespräch.

Sie können uns durch Spenden, Sachspenden oder ehrenamtliche Mitarbeit unterstützen. Jeder Beitrag hilft uns, Leben zu verändern. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Spendenseite.

Weitere Fragen?

Kontaktieren Sie uns — wir helfen Ihnen gerne weiter.

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