Der Dienst am Hauptbahnhof Hannover
Regelmäßig fahren Brüder und Schwestern aus unserer Gemeinde nach Hannover an den Hauptbahnhof. Dort sind Menschen, die auf der Straße leben, suchtkrank sind oder einfach niemanden mehr haben.
Wir bringen warmes Essen und heißen Tee, Kleidung, wenn es kalt ist — und vor allem Zeit. Wir setzen uns dazu, hören zu und beten mit denen, die es möchten.
Und wir sagen ihnen, dass es einen Ausweg gibt. Manche kommen nur zum Essen. Manche steigen irgendwann ins Auto und fahren mit uns nach Stolzenau. Genau dafür sind wir dort.
Ein Einsatz, von morgens bis abends
Diese Bilder sind an einem gewöhnlichen Einsatztag entstanden. Nichts davon ist gestellt.
In der Gemeindeküche
Bevor jemand losfährt, wird gekocht. Meist stehen zehn bis zwölf Leute in der Küche.
Ankunft in Hannover
Im Winter wird es früh dunkel. Getroffen wird sich am Parkhaus am Hauptbahnhof.
Die Ausgabe
Der Bus wird geöffnet, die Tische aufgebaut. Wer kommt, bekommt etwas — ohne Fragen.
Das Wort
Niemand muss zuhören. Die meisten bleiben trotzdem stehen.
Straßeneinsätze & Verkündigung
Auf der Straße
Lieder, ein persönliches Zeugnis und das offene Wort Gottes — dort, wo Menschen ohnehin unterwegs sind.
Literatur
Wir verteilen Bibeln und Schriften, damit jemand auch dann weiterlesen kann, wenn wir längst weg sind.
Der Weg danach
Wer Hilfe will, bekommt sie sofort: ein Gespräch, eine Telefonnummer und wenn nötig eine Fahrt zu uns ins Zentrum.
Mitfahren
Für diesen Dienst brauchen wir keine Redner, sondern Menschen, die zuhören können und keine Angst vor Nähe haben.
Wenn Sie mitfahren möchten, melden Sie sich bei uns — wir sagen Ihnen, wann der nächste Einsatz stattfindet.
Beim nächsten Einsatz dabei sein
Schreiben Sie uns kurz, und wir nehmen Sie in die Info-Runde auf.
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